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Bettwäsche waschen - Expertentipps für hygienische Frische und erholsamen Schlaf

von Claudia Seifert - 14 Mar, 2024

Bettwäsche waschen - Expertentipps für hygienische Frische und erholsamen Schlaf

Die richtige Pflege von Bettwäsche ist entscheidend für einen erholsamen Schlaf und die Wahrung von Hygiene im Schlafzimmer. In diesem Ratgeber werden alle wichtigen Informationen zum Bettwäsche waschen zusammengefasst, von der Häuftigkeit bis zur Lagerung.

Wie häufig sollte man Bettwäsche waschen?

Die Häufigkeit des Bettwäsche-Wechselns hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter persönliche Vorlieben, Gesundheitsaspekte und Umweltbedingungen. Die meisten Experten empfehlen, die Bettwäsche alle ein bis zwei Wochen zu wechseln. Dieser Zeitraum ermöglicht es, Staub, Hautschuppen, Schweiß und andere Ablagerungen zeitnah zu entfernen und eine hygienische Schlafumgebung aufrechtzuerhalten.  

Personen, die nachts stark schwitzen oder körperlich sehr aktiv sind, sollten möglicherweise häufiger wechseln, um das Bett frisch zu halten und die Bildung von Bakterien oder Pilzen zu verhindern. Bei Allergien, insbesondere gegen Hausstaubmilben, kann es ratsam sein, die Bettwäsche wöchentlich zu wechseln. Eine Waschtemperatur von mindestens 60 °C hilft, Allergene zu reduzieren. In heißen Sommermonaten, wenn vermehrt geschwitzt wird, kann es angenehm sein, die Bettwäsche etwas häufiger zu wechseln. In kälteren Monaten, wenn weniger geschwitzt wird, kann ein Wechsel alle zwei Wochen ausreichen. Personen, die nackt schlafen, haben direkteren Hautkontakt mit der Bettwäsche, was einen häufigeren Wechsel sinnvoll macht. Wer einen Schlafanzug trägt, verringert den direkten Hautkontakt und kann die Bettwäsche möglicherweise etwas länger verwenden. 

Vor dem ersten Gebrauch beachten 

Nach dem Produktions- und Verpackungsprozess können Rückstände, Staub oder Transportspuren auf der Bettwäsche vorhanden sein. Durch das Waschen von Bettbezug und Bettlaken vor dem ersten Gebrauch werden diese potenziell irritierenden Substanzen entfernt und die Bettwäsche ist frisch und einsatzbereit. Zur Vorbereitung auf den ersten Waschgang sollten die Herstelleranleitungen hinsichtlich empfohlener Waschtemperaturen und -programme sorgfältig gelesen und die empfohlene Temperatur unbedingt eingehalten werden. Zudem ist es ratsam, die Bettwäsche auf links zu drehen, um besonders bei bunter Bettwäsche die Farbe zu schützen. 

Die Bettwäsche auf das Waschen vorbereiten

Das Waschen von Bettwäsche auf links bietet mehrere Vorteile, um die Langlebigkeit und Optik zu bewahren. Durch das Wenden der Bettwäsche werden mögliche Reibungen und Abreibungen an der Außenseite minimiert, was insbesondere bei hochwertigen Materialien wie Satin oder Seide wichtig ist. Zudem schützt das Waschen auf links mögliche Drucke oder Stickereien vor direktem Kontakt mit anderen Textilien in der Waschmaschine. Es empfiehlt sich Reißverschlüsse und Knöpfen vor dem Waschen zu schließen, um zu verhindern, dass sie sich in anderen Textilien verfangen und möglicherweise Schäden verursachen. Besonders bei offenen Reißverschlüssen besteht die Gefahr, dass sie Fäden aus der Bettwäsche ziehen. 

Die Bettwäsche nach Farben sortieren 

Die richtige Sortierung nach Farben ist entscheidend, um Verfärbungen zu vermeiden und die langfristige Farbintegrität der Bettwäsche zu bewahren. Ein grundlegender Tipp ist die Trennung von Weiß- und Buntwäsche, um zu verhindern, dass farbige Textilien auf die weiße Bettwäsche abfärben. Schwarze Bettwäsche oder dunkle Farben sollten ebenfalls separat gewaschen werden, um das Risiko von Farbübertragungen zu minimieren. 

Es ist ratsam, neue oder intensiv gefärbte Bettlaken oder Bettbezüge beim ersten Waschen separat zu behandeln, um ein eventuelles Ausbluten zu verhindern. Die Verwendung von Farbfangtüchern kann dabei helfen, überschüssige Farbpartikel aufzufangen und so das Risiko von Verfärbungen zu reduzieren. Für weiße Bettwäsche ist die Verwendung von Waschmitteln mit speziellen Bleichmitteln oder optischen Aufhellern ratsam, um die strahlende Weiße zu bewahren. Dabei sollte unbedingt auf die Pflegehinweise des Herstellers geachtet werden, um die Materialintegrität zu schützen. 

 

Bettwäsche waschen - Fleckentfernung

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Die Vorbehandlung von Flecken 

Die Vorbehandlung von Flecken ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass die Bettwäsche makellos bleibt. Bei Flecken ist es entscheidend, schnell zu handeln, um das Eindringen von Substanzen in die Fasern zu minimieren. Wasserlösliche Flecken wie Fruchtsaft oder Kaffee können oft durch das sofortige Tupfen mit kaltem Wasser entfernt werden. Bei öligen oder fettigen Flecken ist die Anwendung von mildem Spülmittel oder Flüssigwaschmittel vor dem Waschen hilfreich. Auch die Verwendung von speziellen Fleckenentfernern oder -behandlungen ist möglich. Dabei ist es wichtig, die Anweisungen des Herstellers zu beachten, um die Stoffe nicht zu beschädigen. Für besonders hartnäckige Flecken wie Blut, Schweiß oder Make-up kann auf bewährte Hausmittel wie die Gallseife zurückgegriffen werden. Sie besteht aus Kernseife und Rindergalle ist in fester oder flüssiger Form sowie als vegane Variante erhältlich. Gallseife ist ein zuverlässiger Helfer bei der Behandlung vieler Fleckenarten. Sie wird direkt auf den Fleck geben, gründlich eingerieben und für ca. 30 Minuten einwirken gelassen. Anschließend das Wäschestück mit klarem Wasser ausspülen und für einen Waschgang in die Maschine geben. Bei Bedarf kann der Vorgang wiederholt werden. 

- Hausmittel zur Entfernung von Blutflecken 

Bei frischen Blutflecken ist es am besten, den Fleck sofort mit kaltem Wasser zu verdünnen. Das hilft, die Eiweiße im Blut zu neutralisieren, bevor sie sich in den Textilfasern festsetzen können. Für eingetrocknete Blutflecken kann Backpulver oder Natron verwendet werden. Hierzu wird der Fleck mit Wasser befeuchtet, mit Backpulver bestreut und für 2 - 3 Stunden einwirken gelassen. Das enthaltene Natriumhydrogencarbonat zieht die Verschmutzung aus den Fasern, sodass der Fleck anschließend vorsichtig herausgewaschen werden kann. Eine weitere Option ist die Verwendung von Aspirin, da Acetylsalicylsäure ein Blutverdünner ist. Eine Aspirin-Brausetablette wird in einem Liter Wasser aufgelöst, und das verschmutzte Stück wird für eine Weile darin eingeweicht. Diese Methode eignet sich besonders für waschbare Textilien wie Bettlaken oder Kleidungsstücke. Alternativ kann eine Paste aus Salz und Zitronensaft auf ältere Blutflecken aufgetragen werden. Nach 1 - 2 Stunden Einwirkzeit kann das Stück dann in der Maschine gewaschen werden, um die Flecken zu entfernen. 

- Natürliche Wundermittel zur Entfernung von Schweißflecken 

Bewährte Hausmittel bieten eine effektive Lösung zur Entfernung von Schweißflecken und unangenehmem Geruch, ohne dabei aggressive Chemikalien zu verwenden. Essig ist ein vielseitiges Hausmittel und zeigt seine Wirksamkeit bei gelben Verfärbungen auf hellen Textilien, sowie bei weißen Schweißrändern auf dunklen Stoffen. Durch seine antibakteriellen Eigenschaften eliminiert Essig zudem den unangenehmen Schweißgeruch, der durch Bakterien verursacht wird. Einfach die Bettwäsche für mehrere Stunden in verdünnten Haushaltsessig oder Essigessenz einweichen und anschließend wie gewohnt waschen. Backpulver ist eine gute Möglichkeit, um Schweißflecken auf weißen Stoffen zu entfernen. Durch sanftes Einreiben und anschließendes Auswaschen bietet es eine schonende Lösung. Backpulver sollte jedoch nur bei unempfindlichen Materialien angewendet werden, um Verfärbungen zu vermeiden. Zitronensäure zeigt ähnliche Effekte, kann jedoch bei empfindlicher oder bunter Wäsche zu Problemen führen und sollte daher mit Vorsicht verwendet werden.  

- Make-up-Flecken schnell entfernen 

Für manche Make-up-Flecken kann die Verwendung von alkoholhaltigem Gesichtswasser hilfreich sein. Es werden einige Tropfen auf den Fleck gegeben und nach 5 Minuten mit reichlich Wasser ausgespült. Backpulver eignet sich gut für weiße Bettwäsche aus Baumwolle und Leinen. Dazu wird ein Esslöffel Backpulver auf den angefeuchteten Fleck gegeben, sanft eingerieben und nach einer Stunde bei 30 Grad in der Waschmaschine gewaschen. Haarspray ist eine weitere Option für Baumwolle, synthetische Stoffe und Leinen. Das Haarspray wird auf den Fleck gesprüht, 10 Minuten einwirken gelassen und dann vorsichtig mit einer weichen Kleiderbürste oder einer Zahnbürste abgerieben. Bei ölhaltigem Make-up wie Concealer oder Foundation kann Babypuder hilfreich sein, da es das Öl absorbiert. Einfach das Babypuder auf den Fleck tupfen, 15 Minuten einwirken lassen und dann das Puder ausklopfen. 

 

Bettwäsche waschen - welche Temperatur

 

Die passende Waschtemperatur für Bettwäsche 

Die optimale Pflege von Bettwäsche ist entscheidend für ihre Haltbarkeit und Hygiene. Dabei spielt die richtige Waschtemperatur eine entscheidende Rolle, um das Material zu schonen und gleichzeitig eine gründliche Reinigung zu gewährleisten. Die meisten Bakterien und Keime werden bei 60°C abgetötet. Hausstaubmilbenallergiker sollten die 60°C Waschtemperatur stets einhalten. Es ist wichtig, die Pflegehinweise des Herstellers, die an der Bettwäsche angebracht sind, zu beachten. Dort steht bei wieviel Grad die Bettwäsche gewaschen werden darf. Für eine nachhaltige Wäsche empfiehlt es sich zudem, Energieeinsparungen durch niedrigere Temperaturen in Betracht zu ziehen. Grundsätzlich können die verschiedenen Materialien wie folgt gewaschen werden: 

MaterialEmpfohlene WaschtemperaturBesondere Hinweise
Baumwolle60°CStarke Verschmutzungen oder Allergien erfordern möglicherweise höhere Temperaturen. Weiße Bettwäsche ist teilweise auch kochfest bis 95°C waschbar.
Leinen60°CLeinen ist scheuerempfindlich. Daher schonend waschen, mit bei geringer Beladung der Waschtrommel. 
Satin30°C - 60°CJe nach Rohmaterial. Baumwolle ist mit höheren Temperaturen waschbar, Viskose und Seide mit niedrigere Temperaturen. 
Seide30°CNiedrige Temperatur und besonders schonender Waschgang, um die empfindlichen Seidenfasern zu schützen.
Mikrofaser60°CErhaltung der Mikrofaserqualität bei höheren Temperaturen. 
Jersey60°CPflegeleichter Stoff, der bei höheren Temperaturen gewaschen werden kann.


Das richtige Waschprogramm und Waschmittel für die Bettwäsche wählen 

Die Auswahl des optimalen Waschprogramms ist von entscheidender Bedeutung, um die Lebensdauer und Qualität der Bettwäsche zu bewahren. Baumwolle ist bekannt für ihre Strapazierfähigkeit und ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen. Biberstoffe sind besonders weich und wärmend. Für diese robusteren Materialien empfiehlt sich die Verwendung eines Koch- oder Buntwäscheprogramms in Kombination mit einem Color- oder Feinwaschmittel, um auch hartnäckige Verschmutzungen effektiv zu entfernen.

Für empfindlichere Stoffe wie Leinen, Mikrofaser und Satin ist ein Schon- oder Feinwaschgang in Verbindung mit einem speziellen Feinwaschmittel die beste Wahl. Diese schonenden Programme bewahren die Integrität der Fasern und schützen vor unnötigem Verschleiß. Leinen bleibt langlebig, atmungsaktiv und kühlend, während Mikrofaser glatt und leicht ist. Satin zeichnet sich durch einen glänzenden, luxuriösen Look aus.  

Speziell für delikate Materialien wie Wolle und Seide stehen oft eigene Waschprogramme zur Verfügung, wie der Woll- oder Handwaschgang. Hierbei ist es ratsam, ein Fein- oder Wollwaschmittel zu verwenden, um die feinen Fasern zu schonen. Wolle ist bekannt für ihre Weichheit und Wärmeisolierung, während Seide für ihren luxuriösen Glanz und ihre Weichheit geschätzt wird.

Es sollten immer die individuellen Pflegehinweise des Herstellers beachtet werden. Bei leicht verschmutzter Wäsche ist die Nutzung des Kurzwaschgangs eine effiziente Option. Durch die gezielte Wahl des richtigen Waschprogramms wird nicht nur die Sauberkeit sichergestellt, sondern auch die Langlebigkeit und Qualität der Bettwäsche unterstützt. 

Auf die Wasserhärte achten

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Umgang mit unterschiedlichen Wasserhärten. Die Wasserhärte kann je nach Region variieren und beeinflusst die Effektivität von Waschmitteln. Bei hartem Wasser kann die Verwendung von Enthärtungsmitteln oder speziellen Waschmitteln für hartes Wasser sinnvoll sein. Bei weichem Wasser hingegen reicht oft eine geringere Waschmittelmenge aus. Es ist ratsam, sich regelmäßig über die lokale Wasserhärte zu informieren und gegebenenfalls die Waschmittelmenge anzupassen. 

Ist ein Weichspüler sinnvoll oder nicht? 

Die Verwendung von Weichspüler beim Bettlaken waschen und Bettbezug waschen wird viel diskutiert. Die Entscheidung hängt oft von persönlichen Vorlieben und individuellen Bedürfnissen ab. Weichspüler kann dazu beitragen, dass Bettwäsche weicher und angenehmer auf der Haut ist, gleichzeitig verleiht er einen frischen Duft. Dennoch gibt es einige Überlegungen, die berücksichtigt werden sollten. 

Weichspüler kann die Wasseraufnahmefähigkeit von Textilien verringern. Aber da alle Menschen nachts schwitzen, sollte die Bettwäsche in der Lage sein, Feuchtigkeit effektiv aufzunehmen und abzuleiten. Zudem sollten Allergiker und Personen mit empfindlicher Haut vorsichtig sein, da Weichspüler oft Duftstoffe und chemische Inhaltsstoffe enthält, die Irritationen verursachen können. In solchen Fällen ist es möglicherweise besser, auf Weichspüler zu verzichten oder hypoallergene Alternativen zu wählen. Es ist auch wichtig zu beachten, dass Weichspüler die Umwelt belasten kann, da viele herkömmliche Produkte chemische Substanzen enthalten, die sich negativ auf Wasserressourcen auswirken können.  

Die Bettwäsche an der Luft oder im Trockner trocknen? 

Das Bettwäsche Trocknen ist ein entscheidender Schritt bei der Pflege, der maßgeblich zur Frische und Geschmeidigkeit beiträgt. Die Wahl zwischen Lufttrocknen und dem Einsatz eines Trockners hängt von individuellen Vorlieben und den vorhandenen Möglichkeiten ab. Lufttrocknen bietet den Vorteil der natürlichen Frischluft. Wird die Wäsche vor dem Aufhängen glatt gezogen und hängt gespannt im Wind, dann wird sie nahezu knitterfrei trocken. Jerseybettwäsche ist ohnehin bügelfrei. Um ein Verziehen zu verhindern, sollte sie mittig gefaltet über die Leine gehängt werden. 

Trockner ermöglichen eine schnellere Trocknungszeit, können jedoch bei zu hoher Hitze die Fasern strapazieren und ebenfalls Knitterfalten verursachen. Um Knittern zu minimieren, ist es hilfreich, die Bettwäsche direkt nach dem Trocknen aus dem Trockner zu entfernen und glattzuziehen. Einige Trockner verfügen über spezielle Programme für bügelfreies Trocknen, die die Bildung von Knitterfalten reduzieren können. Alternativ kann auch ein Schonprogramm mit niedrigerer Temperatur gewählt werden. 

Die Pflegesymbole für Bettwäsche verstehen

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SymbolBedeutung
Waschen nach den angegebenen Pflegehinweisen. Beachten Sie dabei die empfohlene Waschtemperatur - hier bis 30°C Maschinenwäsche.  Ist das Waschsymbol durchgestrichen, dann ist eine Maschinenwäsche nicht möglich.
Schonend waschen. Hat das Waschsymbol zusätzlich einen oder zwei Stiche unterhalb, dann muss die Wäsche schonend oder mit zwei Stichen besonders schonend, im Feinwaschgang gewaschen werden.
Trocknen gemäß den Pflegehinweisen. Unterschiedliche Trocknersymbole geben Auskunft über die geeignete Temperatur und mögliche Einschränkungen. Die Punkte im Kreis verraten die Temperatureinstellung. Ein Punkt besagt beispielsweise, dass nur mit niedriger Temperatur getrocknet werden darf, zwei Punkte stehen mittlere Temperatur. Ist das Symbol durchgestrichen, dann ist die Wäsche nicht trocknergeeignet. 
Bügeln nach den angegebenen Pflegehinweisen. Die Punkte im Bügeleisen-Symbol zeigen die empfohlene Bügeltemperatur an. Ein durchgestrichenes Symbol bedeutet, dass Bügeln vermieden werden sollte. 
Professionelle Reinigung nach den angegebenen Pflegehinweisen. Das Symbol gibt an, ob chemische Reinigung erlaubt oder nicht empfohlen ist. 

 
Die richtige Lagerung und Pflege der Bettwäsche 

Die richtige Lagerung und Pflege von Bettwäsche sind entscheidend, um ihre Frische und Qualität zu bewahren. Nach dem Waschen und Trocknen sollte die Bettwäsche idealerweise an einem trockenen und gut belüfteten Ort aufbewahrt werden, um mögliche Feuchtigkeit und Geruchsbildung zu vermeiden. Plastikbehälter sind nicht geeignet, da sie die Belüftung einschränken können. Stattdessen sind Baumwolltaschen oder Leinenbeutel empfehlenswert, sie die Bettwäsche vor Staub schützen, jedoch gleichzeitig für Luftzirkulation sorgen.

Um Motten fernzuhalten, können Lavendelsäckchen oder Zedernholz zur Bettwäsche gelegt werden, da diese natürlichen Düfte wirksam gegen Schädlinge sind. Es ist auch ratsam, die Bettwäsche vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen, um das Verblassen von Farben zu minimieren. Bei der Pflege ist es wichtig, sich an die spezifischen Anweisungen des Herstellers zu halten. Übermäßiges Bügeln, insbesondere bei Materialien, die leicht knittern, ist besser zu vermeiden, um die Fasern nicht zu strapazieren. 

 

Zusammenfassung 

Die optimale Pflege von Bettwäsche ist entscheidend für einen erholsamen Schlaf und die Aufrechterhaltung von Hygiene im Schlafzimmer. Eine Wechselfrequenz von ein bis zwei Wochen für Bettbezug und Bettlaken wird empfohlen, abhängig von individuellen Faktoren wie Aktivität und Allergien. Vor dem ersten Gebrauch sollte die Bettwäsche gründlich gewaschen werden, wobei Waschsymbole und Herstelleranleitungen zu beachten sind. Das Waschen auf links, das Schließen von Reißverschlüssen und Knöpfen sowie die vorherige Sortierung nach Farben sind wichtige Vorbereitungsschritte. Die Wahl der passenden Waschtemperatur, des richtigen Waschprogramms und -mittels, sowie Überlegungen zur Verwendung von Weichspüler und dem Trocknen beeinflussen die Langlebigkeit und Qualität der Bettwäsche. Die richtige Lagerung in atmungsaktiven Beuteln, das Vermeiden von direkter Sonneneinstrahlung und das Beachten individueller Pflegehinweise runden die ganzheitliche Pflege ab. Eine achtsame Fleckenvorbehandlung ist ein weiterer wichtiger Aspekt für eine makellose Bettwäsche. 

 

 

Bildernachweis: Titelbild: istock.com/didecs, Fleckentfernung: istock.com/Viktoria Oleinichenko 

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